(Re)Akkreditierung 2008

Der Studiengang Kulturwirt ist von der AQAS (http://www.aqas.de) noch bis Oktober 2008 akkreditiert. Zu diesem Termin steht also eine Reakkreditierung an. Diese soll für uns Anlass dazu sein den Studiengang und seinen Aufbau einmal von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Dann können wir aus studentischer Sicht Anmerkungen und konkrete Verbesserungsvorschläge beisteuern.

Auf unserer Klausurtagung, im Mai 2007, hat sich ein Workshop intensiv mit diesem Thema befasst. Aus diesem Workshop ist mittlerweile ein fester Ausschuss mit ca. zehn Mitgliedern geworden. Er trifft sich in regelmäßigen Abständen und erarbeitet eine Sammlung von konkreten Vorschlägen.

Aktuelles zu Reakkreditierung 2008

Seit der Klausurtagung im Mai sind nun schon 8 Monate vergangen, in denen sich eine Menge in Sachen (Re)Akkreditierung 2008 getan hat. Nachdem wir unsere Vorstellungen über die Verbesserungen des Studiengangs in einem Konzept formuliert hatten, gab es Anfang Oktober ein erstes Treffen mit dem Prüfungsausschuss Kulturwirt, darunter Dozenten der jeweiligen Fachwissenschaften und Matthias Kalverkamp und Katharina Appelbaum als Mitglieder des Ausschusses zur (Re)Akkreditierung 2008.

In diesem Treffen äußerte jeder seine Vorstellungen zur Umstrukturierung und als Ergebnis entstanden die „Grundlinien der Umstrukturierung“. Aus studentischer Sicht war das Ergebnis dieses Treffens ein voller Erfolg. Viele unserer Ideen entsprachen Ideen der Dozenten, sodass unser erstelltes Konzept gut zu dem Konzept passte, dass am 19.10.2007 dann im Dekanat der Geisteswissenschaften in Essen der AQAS vorgestellt wurde. Das Treffen mit einem Vertreter der AQAS war eine Vorbesprechung, wie das Bewerbungsverfahren zur (Re)Akkreditierung abzulaufen hat. Bis zum 10.03.2008 müssen die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht sein, sodass der Studiengang Kulturwirt ab dem WS 08/09 bereits unter neuer Prüfungsordnung und hoffentlich auch reakkreditiert fortgeführt wird. Alle Studenten die bereits immatrikuliert sind betreffen lediglich veränderte Rahmenbedingungen, jedoch nicht die neue Prüfungsordnung.

Im Folgenden grob die gravierndsten Änderungen:

  • Propädeutika und Grundlagenmodule sollen durch die in der Rahmenordnung für Bachelorstudiengänge vorgesehenen Strukturen des E1-, E2- und E3-Bereichs ersetzt werden, wobei die spezifische Ausrichtung des Kulturwirtstudiengangs durch eine spezielle inhaltliche Ausrichtung der Module innerhalb dieser Bereiche gewährleistet werden soll.
  • Wahlweise kann entweder der wirtschaftswissenschaftliche Teil oder der geisteswissenschaftliche Teil vertieft werden, um einen Einsteig in entsprechende Masterstudiengänge zu erleichtern.

… hier einmal die Ziele der Akkreditierung:

1. Qualität von Lehre und Studium sichern, um zur Fakultätsentwicklung beizutragen
2. Mobilität der Studierenden erhöhen
3. internationale Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen verbessern
4. Studierenden, Arbeitgebern und Hochschulen die Orientierung über die neu eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge erleichtern
5. Transparenz der Studiengänge erhöhen

Für uns 5 gute Gründe sich für die (Re)Akkreditierung des Studienganges Kulturwirt einzusetzen und uns als Studenten einzubringen, wo wir können, um Einfluss auf die Zukunft unseres Studienganges zu nehmen.

 

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