STUDENTS OF KUWI – EVA

Auch am heiligen Pfingstsonntag stellen wir euch jemanden vor:

Eva, 21, Vertiefung Englisch, 6. Semester

Eva, 21, Vertiefung Englisch, 6. Semester

 

Hallöchen alle zusammen!

Ich studiere Kulturwirt nun im 6.Semester und schließe voraussichtlich nächstes Sommersemester mein Studium. Wie ich zu dem Studiengang gekommen? Um ehrlich zu sein war ich super verwirrt in der Oberstufe und hatte super viele Ideen, was ich denn mit meinem Leben anfangen könnte. Nach langem Suchen und klaren Ausgrenzungen (Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, Biologie, Chemie, Physik, Mathe und reine Wirtschaft fiel raus) stieß ich zusammen mit meinem Papa auf den Zweig der Kulturwirtschaft. Mir gefiel von Anfang an der Gedanke, eine Sprache (in meinem Fall Englisch, suuuper mainstream) und die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre miteinander zu kombinieren, um im Nachhinein den Kulturraum seiner Sprache noch besser zu verstehen als nur die Sprache an sich. Nach monatelangem Warten auf verschiedene Zusagen und Absagen und Wartelisten, fiel meine Wahl auf die UDE. Für mich war es ein bisschen wie ein innerdeutscher Kulturschock von Baden-Württemberg nach Nordrhein-Westfalen zu ziehen und das aber in einem sehr positiven Sinn. Die Wohnraumsituation in Essen war sehr entspannt. Ich wurde schnell fündig und genoss die ersten anderthalb Jahre in meiner 2er-WG sehr.

Durch die vom Fachschaftsrat organisierte Orientierungswoche fand man sehr schnell Anschluss und durch die angenehme Größe von knapp 250 Studierenden, hatte man nicht das Gefühl direkt in der Masse zu verschwinden. Die größte Hürde mit der ich zu kämpfen hatte war definitiv das Pendeln von Campus zu Campus. Es war vor allem in den ersten Semestern ein ständiges Hin-und-Her, manchmal sogar mehrmals am Tag. Dann fing um Punkt 8 Uhr eine Vorlesung in Duisburg an, die man dann 15 Minuten früher verlassen musste, um den Pendelbus zu bekommen, der einen dann zum nächsten Englisch-Seminar um 10.15 Uhr brachte. Danach nochmal eine Vorlesung und dann ging es nachmittags/abends gegen 16 Uhr wieder nach Duisburg zum Tutorium. Das Gute: Man gewöhnt sich daran. Das Schlechte: Es hört erst nach zwei Jahren auf, stressig zu sein.

Die Professoren im Anglophone Studies Departement sind durch die Bank (Na gut, Ausnahmen bestätigen die Regeln) kompetent, hilfsbereit und ernsthaft daran interessiert, dem Studenten etwas beizubringen. Da könnten sich die Lehrkörper des Campus Duisburg mal eine Scheibe abschneiden. Dort hatte man oftmals das Gefühl als „Interdisziplinärer Student“ im Weg zu stehen und den BWL’ern die Show zu stehlen. Aber auch daran gewöhnt man sich und im Endeffekt sind wir an einer sehr großen Uni und wenn man etwas braucht, dann sollte man sich eben Gehör verschaffen und auch mal etwas höflich kritisieren.

Das Studentenleben an einer Pendleruni schöpft leider nicht sein volles Potenzial aus. Trotz toller Veranstaltungen wie z.B. das Campusfest, Hörsaal-Slams, Fachschaftsparties und Firmenkontaktmessen, kommt es leider immer wieder zu niedrigen Teilnehmerzahlen. Wenn man allerdings Lust hat viel zu sehen und viel mit seinen Freunden zu unternehmen, dann ist der wunderschöne Ruhrpott (Nein, das ist keine Ironie) der perfekte Ort dafür. Das Ruhrgebiet strotzt nur so vor grünen Oasen zum Ausruhen (Baldeneysee, Fünf-Seen-Platte, Ruhr-Rad-Weg, etc.), Kunsthallen, Partymeilen und Shopping-Paradiesen. Hier ist für jeden etwas dabei und durch eine super Infrastruktur ist alles in Null-Komma-Nichts (Naja, wenn die Deutsche Bahn dann mitspielt) zu erreichen.


Alle Beiträge findet hier auf unserer Homepage www.fsr-kulturwirt.de in der Rubrik Students of KuWi und auf der Facebook Seite „Kulturwirt Universität Duisburg-Essen“ unter #studentsofkuwi